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Lexique complet du cigare : tous les termes essentiels Lexique complet du cigare : tous les termes essentiels

Vollständiges Zigarren-Glossar: Alle wichtigen Begriffe

Der Zigarrenblog

Das komplette Zigarren-Lexikon: Alle wichtigen Begriffe

Deckblatt, Einlage, Ringmaß, Vitola, Kopf und Fuß: Das Vokabular des Liebhabers einfach erklärt, von A bis Z.

Dieses Zigarren-Lexikon versammelt die Begriffe, die man beim Tabakhändler hört, auf einer Kiste liest oder unter Aficionados austauscht. Das Vokabular der Havanna mischt kubanisches Spanisch, Fachbegriffe aus dem Tabakladen und einige englische Ausdrücke: Ohne Lesehilfe kann das verwirrend sein. Von den Tabakblättern, aus denen die Zigarre besteht, bis hin zu den Formaten und der Lagerung in einem Zigarrenhumidor: Jede Definition hier ist kurz und direkt, damit Sie Ihre Formate – ob kubanisch, dominikanisch oder nicaraguanisch – verstehen, auswählen und besser genießen können.

Anatomie d'un cigare Tête (coiffe, à couper) Bague Cape Sous-cape Tripe (le cœur du cigare) Pied (allumage) Cepo : diamètre en 1/64e de pouce · Longueur : en millimètres
Die Teile einer Zigarre: Vom Kopf, den man schneidet, bis zum Fuß, den man anzündet; die Einlage bildet das Herzstück.

Anatomie der Zigarre: Herzstück, Inneres und Ende einer Zigarre

Eine Zigarre besteht aus drei übereinanderliegenden Tabakelementen und zwei Enden. Diese fünf Wörter zu kennen, reicht bereits aus, um einem Gespräch unter Liebhabern folgen zu können.

DeckblattDas äußere, feine und gepflegte Blatt, das das Aussehen und einen Teil des Geschmacks bestimmt.
UmblattDas Blatt, das die Einlage umschließt und unter dem Deckblatt zusammenhält.
EinlageDie Mischung der Blätter in der Mitte: das Herzstück der Zigarre.

Was ist das Herzstück der Zigarre?

Das Herzstück der Zigarre ist die Einlage: die in der Mitte platzierte Ansammlung von Tabakblättern, die für den Großteil der Aromen, die Stärke und den Abbrand sorgt. Bei einer Qualitätszigarre handelt es sich um ganze Blätter (Longfiller), die wie eine Ziehharmonika gefaltet sind, um einen guten Zug zu gewährleisten. Die Mischung kombiniert in der Regel drei Arten von Blättern: Volado für den Abbrand, Seco für das Aroma und Ligero für die Stärke.

Was befindet sich im Inneren einer Zigarre?

Das Innere einer Zigarre besteht aus der Einlage, die vom Umblatt umschlossen wird; das Deckblatt kleidet das Ganze dann ein. In einer traditionellen Zigarre gibt es weder sichtbares Papier noch Klebstoff: Nur ein neutraler Pflanzengummi fixiert das Deckblatt am Kopf.

Wie nennt man das Ende einer Zigarre?

Das Ende einer Zigarre bezeichnet zwei Dinge. Physisch heißt das Ende, das man anzündet, Fuß, und das Ende, das man in den Mund nimmt, Kopf (durch die Kappe verschlossen). Bei der Verkostung entspricht das Ende dem letzten Drittel, das am intensivsten ist; das kleine verbleibende Stück, das man im Aschenbecher ausgehen lässt, wird oft als Stummel bezeichnet.

Gut zu wissen: Die Verkostung wird traditionell in drei Drittel unterteilt. Das erste wird oft als „Heu“ (leichte Noten), das zweite als „göttlich“ (die ausgewogensten Aromen) und das dritte als „Gülle“ (am kräftigsten) bezeichnet. Diese bildhaften Namen tauchen im Glossar unten wieder auf.

Das Zigarren-Lexikon von A bis Z

Hier sind die wichtigsten Begriffe in alphabetischer Reihenfolge. Spanische Wörter sind häufig: Sie stammen aus Kuba, der Wiege der Premium-Zigarre, und haben sich weltweit durchgesetzt.

A

  • Accordéon (Ziehharmonika): Rolltechnik, bei der die Einlageblätter Z-förmig gefaltet werden, um einen gleichmäßigen Zug zu erzielen, insbesondere bei Figurado-Zigarren.
  • Aficionado: Spanischer Begriff für einen Zigarrenliebhaber.
  • Allumette (Streichholz): Traditionelle Anzündmethode, die von Puristen bevorzugt wird (unter der Bedingung, dass man wartet, bis der Schwefel abgebrannt ist).
  • Amarillo: Spanisch für „gelb“; beschreibt den Farbton eines gereiften Tabakblattes.
  • Ammoniak: Gas, das aus einer unvollständigen Fermentation stammt und an einem stechenden Geruch erkennbar ist.
  • Anilla: Spanischer Name für den Zigarrenring.
  • Aroma: Gesamtheit der Gerüche und Geschmäcker, die beim Anzünden und während der Verkostung wahrgenommen werden.

B

  • Bague (Ring): Papierring, der die Marke angibt; man kann ihn nach einigen Minuten entfernen, sobald sich das Deckblatt erwärmt hat.
  • Belicoso: Kurze konische Form, ein Zwischenstadium zwischen Torpedo und Parejo.
  • Blend: Mischung von Tabakblättern aus verschiedenen Anbaugebieten.
  • Bois (Holz): Material für Humidore und Zigarrenkisten, meist Zedernholz.
  • Boîte (Kiste): Stabiler Behälter, der die Zigarren schützt und präsentiert.
  • Bouquet: Die Gesamtheit der Aromen einer Zigarre.
  • Briquet chalumeau (Jet-Feuerzeug): Feuerzeug mit kraftvoller, konzentrierter Flamme, ideal für schnelles und gleichmäßiges Anzünden.
  • Briquet tempête (Sturmfeuerzeug): Feuerzeug, das für Windbeständigkeit konzipiert ist.

C

  • Calibre (Kaliber): Durchmesser der Zigarre, ausgedrückt in 64stel Zoll (siehe Cepo).
  • Candela: Grünes Deckblatt, schnell getrocknet, mit leichtem, grasigem Geschmack.
  • Cape (Deckblatt): Äußeres Blatt, das das Aussehen bestimmt und den Geschmack beeinflusst.
  • Capuchon (Kappe): Kleines Blattstück, das den Kopf der Zigarre verschließt und vor dem Genuss abgeschnitten werden muss.
  • Cave à cigare (Humidor): Verschlossener Behälter, meist mit Zedernholz ausgekleidet, der eine stabile Feuchtigkeit hält (entdecken Sie einen Zedernholz-Humidor für Ihre Zigarren).
  • Cèdre (Zedernholz): Aromatisches Holz, das in Humidoren wegen seiner Fähigkeit zur Feuchtigkeitsregulierung verwendet wird.
  • Cendres (Asche): Grauer Rückstand der Verbrennung; feste, helle Asche zeugt oft von guter Rollung.
  • Cepo (Ringmaß): Maß für den Durchmesser, entspricht 1/64 Zoll (ein Cepo 50 entspricht ca. 20 mm Durchmesser).
  • Churchill: Langes und elegantes Format, bekannt geworden durch Winston Churchill.
  • Cigare (Zigarre): Produkt aus fermentierten und gerollten Tabakblättern.
  • Cigarillo: Kleine Zigarre für einen kurzen Genuss.
  • Civette (Tabakladen): Fachgeschäft für den Verkauf von Zigarren.
  • Claro: Helles Deckblatt mit mildem Geschmack.
  • Cœur (Herzstück): Anderer Name für die Einlage, den zentralen Teil der Zigarre.
  • Coiffe (Kopfkappe): Abgerundetes Ende des Kopfes, bedeckt durch das Capuchon.
  • Colorado / Colorado Claro / Colorado Maduro: Zwischenstufen von Braun beim Deckblatt.
  • Corojo: Kubanische Tabaksorte mit würzigem Geschmack.
  • Corona: Klassisches Format, lang und dünn.
  • Corps (Körper): Wahrgenommene Intensität der Zigarre, von leicht bis kräftig.
  • Coupe-cigare (Zigarrenschneider): Scharfes Werkzeug zum Öffnen des Zigarrenkopfes.
  • Cuba: Wiege der Premium-Zigarre.
  • Culebra: Zigarre in Zopfform, bestehend aus drei Panetelas.

D

  • Diadema: Figurado in Form eines länglichen Kegels.
  • Divin (Göttlich): Zweites Drittel der Verkostung, der Moment, in dem die Aromen am ausgewogensten sind.
  • Double Corona: Großes zylindrisches Format für eine lange Verkostung.
  • Double Ligero: Starke Blätter von der Spitze der Pflanze.
  • Doux (Mild): Bezeichnung für eine geschmacklich leichte Zigarre, empfohlen für Anfänger.

E

  • Étui à cigare (Zigarrenetui): Accessoire, das Ihre Zigarren unterwegs schützt (siehe unsere Zigarrenetuis).

F

  • Feuille (Blatt): Grundelement der Zigarre, klassifiziert nach der Position an der Pflanze.
  • Figurado: Zigarre mit nicht-zylindrischer Form: Pyramide, Torpedo, Perfecto.
  • Fin (Ende): Letztes Drittel der Verkostung, das intensivste; im weiteren Sinne der verbrannte Fuß.
  • Finish: Letzter Eindruck am Gaumen: anhaltende Aromen, Länge.
  • Foin (Heu): Erstes Drittel mit leichten Noten.
  • Format: Größe und Form der Zigarre (siehe Module und Vitola).
  • Fumeur de cigare (Zigarrenraucher): Liebhaber mit Gespür für die komplexen Aromen eines gut gearbeiteten Tabaks.

G bis I

  • Grand Corona: Langes und dünnes Format für einen Genuss von über einer Stunde.
  • Guillotine: Zigarrenschneider mit gerader Klinge (einfach oder doppelt).
  • Habano: Authentische kubanische Zigarre.
  • Habanos S.A.: Gesellschaft, die kubanische Zigarren international vertreibt.
  • Honduras: Land, das für seine hochwertigen Tabakanbaugebiete anerkannt ist.
  • Humidor: Anderer Name für den Zigarrenklimaschrank, ausgestattet mit einem Befeuchter.
  • Humidité (Feuchtigkeit): Idealer Wert zwischen 65 % und 72 % zur Lagerung von Zigarren.
  • Hygromètre (Hygrometer): Gerät zur Messung der Feuchtigkeit im Humidor.
  • Intensité (Intensität): Wahrgenommene Stärke einer Zigarre, die je nach Blättern und Fermentation variiert.
  • Intérieur (Inneres): Einlage und Umblatt, versteckt unter dem Deckblatt.

J bis L

  • Jalapa: Tal in Nicaragua, bekannt für milden und aromatischen Tabak, oft als Deckblatt verwendet.
  • Jet flame: Konzentrierte und intensive Flamme von Jet-Feuerzeugen.
  • Kenya: Afrikanisches Land, dessen Plantagen teilweise in experimentelle Blends einfließen.
  • Ligero: Blätter vom oberen Teil der Pflanze, reich an Ölen und aromastark.
  • Lonsdale: Langes und relativ dünnes Format (ca. 165 mm, Cepo 42).

M bis O

  • Maduro: Länger fermentiertes dunkles Deckblatt mit süßlichen, würzigen oder erdigen Noten.
  • Mareva: Klassisches kubanisches Format (ca. 129 mm, Cepo 42), auch Petit Corona genannt.
  • Mezcla: Mischung von Tabaken verschiedener Herkunft, spanisches Äquivalent zu „Blend“.
  • Module (Modul): Französischer Begriff für das Zigarrenformat.
  • Nicaragua: Land mit vulkanischen Böden, bekannt für starke und komplexe Zigarren.
  • Nicotine (Nikotin): Im Tabak enthaltenes Alkaloid, verantwortlich für das Gefühl des „Schlags“.
  • Olor: Milde Tabaksorte aus der Dominikanischen Republik.
  • Or (Gold): Heller und goldener Farbton einiger Deckblätter vom Typ „Connecticut Shade“.
  • Oscuro: Sehr dunkles, fast schwarzes Deckblatt mit intensiven Aromen.

P bis R

  • Parejo: Klassische, zylindrische Form mit abgerundetem Kopf und geradem Fuß.
  • Perce-cigare (Zigarrenbohrer): Werkzeug, das ein kreisförmiges Loch in den Zigarrenkopf bohrt.
  • Perfecto: Figurado, an beiden Enden geschlossen und in der Mitte bauchig.
  • Petit: Format unter 120 mm für eine kurze Pause.
  • Pied (Fuß): Ende, das man anzündet.
  • Puro: Zigarre, deren Blätter alle aus demselben Land stammen.
  • Purin (Gülle): Spitzname für das letzte, kräftigste Drittel.
  • Pyramide: Konisches Figurado mit spitzem Kopf und breitem Fuß.
  • Quai d'Orsay: Kubanische Zigarrenmarke, die für den französischen Markt kreiert wurde und hier als Referenz dient.
  • Reserva: Zigarre, die mit lang gereiften Blättern gerollt wurde.
  • Robusto: Beliebtes Format (ca. 124 mm, Cepo 50), ausgewogen und aromatisch.
  • Rosado: Deckblatt mit rötlichen Reflexen.
  • Roulage (Rollung): Manuelle Formgebung der Blätter zur Zigarre.

S bis T

  • Seco: Blatt aus der Mitte der Pflanze, das der Einlage das Aroma gibt.
  • Sous-cape (Umblatt): Blatt, das die Einlage im Inneren der Zigarre umschließt.
  • Sumatra: Indonesischer Tabak, bekannt für seine feinen und würzigen Deckblätter.
  • Sweet Cap: Zigarre, deren Kopf leicht gesüßt wurde.
  • Tabac (Tabak): Pflanze, die wegen ihrer Blätter angebaut wird; Basis der Zigarre.
  • Tête (Kopf): Ende, das man schneidet und in den Mund nimmt.
  • Tirage (Zug): Beim Saugen gespürter Widerstand: flüssig, fest oder perfekt.
  • Toro: Zwischenformat zwischen Robusto und Churchill (ca. 152 mm, Cepo 50).
  • Torpedo: Zigarre mit spitzem Kopf, ähnlich der Pyramide.
  • Tripe (Einlage): Mischung der Blätter im Herzstück der Zigarre.
  • Triple cap: Kubanische Kopfabschlussart, bestehend aus drei Schichten.
  • Tubo: Individuelle Metallhülse zum Schutz einer Zigarre.

U bis Z

  • Usinage (Maschinenfertigung): Mechanisches Rollen im Gegensatz zum Rollen von Hand.
  • V-cut (V-Schnitt): V-förmiger Schnitt, der den Kopf öffnet, ohne ihn zu beschädigen.
  • Vieillissement (Reifung): Ruhen des Tabaks oder der Zigarre, wodurch sich die Aromen verbinden können.
  • Viso: Blatt zwischen Seco und Ligero, ausgewogen und aromatisch.
  • Vitola de galera: Formatname, der in der Manufaktur verwendet wird.
  • Vitola de salida: Handelsname, der von der Marke vergeben wird (z. B. Montecristo Nr. 4 für eine Mareva).
  • Vitole (Vitola): Allgemeiner Begriff für Größe und Form einer Zigarre.
  • Volado: Blatt vom unteren Teil der Pflanze, das den Abbrand sicherstellt.
  • Volute: Rauchring.
  • Vuelta Abajo: Region im Westen Kubas, die als renommiertestes Anbaugebiet gilt.
  • Vuelta Arriba: Region im Zentrum Kubas mit leichterem Tabak.
  • Wrapper: Englisches Wort für Deckblatt.
  • Yamasá: Region in der Dominikanischen Republik mit komplexem Terroir.
  • Zafra: Erntezeit des Tabaks.
  • Zino: Marke moderner und aromatischer Zigarren, hier als Referenz genannt.

Tipp: Versuchen Sie nicht, alles auf einmal zu lernen. Die zehn nützlichsten Begriffe im Alltag sind Deckblatt, Einlage, Kopf, Fuß, Cepo, Vitola, Zug, Körper, Maduro und Humidor. Der Rest ergibt sich ganz natürlich mit den Verkostungen.

Die wichtigsten Zigarrenformate

Das Format, oder Modul, wird durch zwei Zahlen definiert: die Länge in Millimetern und das Cepo (Ringmaß). Die untenstehenden Maße sind gängige Anhaltspunkte; sie variieren je nach Manufaktur leicht.

Format Länge Cepo Indikative Dauer
Mareva (Petit Corona) ca. 129 mm 42 30 bis 40 Min.
Robusto ca. 124 mm 50 45 Min. bis 1 Std.
Lonsdale ca. 165 mm 42 ca. 1 Std.
Toro ca. 152 mm 50 1 Std. bis 1 Std. 15
Churchill ca. 178 mm 47 1 Std. 15 bis 1 Std. 30
Double Corona ca. 194 mm 49 1 Std. 30 Min. und mehr

Achtung: Ein Figurado (Torpedo, Pyramide, Perfecto) wird nicht wie ein Parejo geschnitten. Sein spitz zulaufender Kopf erfordert einen leichten Schnitt, knapp unter der Spitze, um den Zug zu erhalten, ohne die Öffnung zu groß zu machen.

Das Zigarren-Lexikon in die Praxis umsetzen

Das Vokabular entfaltet seine volle Bedeutung, wenn man es anwendet. Hier ist eine typische Verkostung, beschrieben mit den Begriffen aus dem Glossar.

Eine Verkostung in vier Schritten

1Beobachten und Vorbereiten. Untersuchen Sie das Deckblatt (Claro, Colorado, Maduro), prüfen Sie die Geschmeidigkeit bei Berührung und öffnen Sie dann den Kopf mit einem Guillotine-Schneider, einem V-Cut oder einem Zigarrenbohrer, je nach Vitola.
2Den Fuß anzünden. Erwärmen Sie zunächst den Fuß, ohne ihn mit der Flamme zu berühren, während Sie die Zigarre drehen, und ziehen Sie dann sanft, um die gesamte Oberfläche der Einlage zum Glühen zu bringen.
3Die drei Drittel verfolgen. Das erste Drittel offenbart die leichten Noten, das zweite das Gleichgewicht der Mischung (Blend), das Ende (oder "purin") die volle Kraft des Ligero. Lassen Sie die Asche von selbst abfallen.
4Abschluss und Aufbewahrung. Legen Sie die Zigarre ab und lassen Sie sie von selbst ausgehen. Die verbleibenden Zigarren kehren in ihren Humidor bei 65 % bis 72 % Luftfeuchtigkeit zurück.

Die Meinung des Ateliers

Bevor Sie einen Humidor auswählen, achten Sie auf Ihr bevorzugtes Format und Ihren Kauf-Rhythmus. Für etwa ein Dutzend Robustos und einige Coronas auf dem Schreibtisch kombiniert der Humidor CARBON (26 × 22 × 6,8 cm, ca. 35 Zigarren) ein Äußeres aus Kohlefaser und Glas mit einem Innenraum aus spanischem Zedernholz und einem elektronischen Hygrometer, das von außen ablesbar ist, ohne ihn öffnen zu müssen.

Wenn Sie mit Ihren Zigarren verreisen, bietet der LOUIS XIII die Form eines Koffers (27 × 21 × 8,5 cm) mit herausnehmbarem, perforiertem Einsatz aus spanischem Zedernholz, integriertem Hygrometer und Befeuchter für etwa 30 Zigarren im Standardformat. Für eine größere Sammlung verteilt der Humidor EAMES Edition (24 × 32,5 × 25 cm) etwa 110 Zigarren auf fünf Schubladen, von denen eine speziell für den Befeuchter vorgesehen ist, bei einem Innenraum komplett aus spanischem Zedernholz.

Eine Geschenkidee für einen Liebhaber

Ein Zubehör zu verschenken bedeutet, das Ritual zu verschenken, das mit diesem Vokabular einhergeht: einen Zigarrenschneider für den Kopf, ein Jet-Feuerzeug für den Fuß, einen Humidor für die Aufbewahrung. Ob zum Geburtstag, Vatertag oder in den Ruhestand – das gut gewählte Zubehör begleitet den Liebhaber über Jahre hinweg.

Häufige Fragen zum Zigarren-Lexikon

Was ist das Herz der Zigarre?
Das Herz der Zigarre ist die Einlage (Tripe), also die Mischung aus Tabakblättern im Inneren. Sie liefert den Großteil der Aromen, die Stärke und sorgt für das Brennverhalten. Bei einer handgerollten Zigarre spricht man von einer Longfiller-Einlage: Die Blätter sind ganz und über die gesamte Länge angeordnet. Man kombiniert in der Regel Volado für den Abbrand, Seco für das Aroma und Ligero für die Stärke. Das Mischverhältnis der Blätter bestimmt den Charakter der Zigarre, von mild bis kräftig.
Was befindet sich im Inneren einer Zigarre?
Im Inneren einer Zigarre befindet sich ausschließlich Tabak: die Einlage in der Mitte, umhüllt vom Umblatt, einem robusteren Blatt, das die Form bewahrt. Das Deckblatt (Cape), fein und makellos, umhüllt das Ganze. Eine traditionelle Zigarre enthält weder Papier noch sichtbare Zusätze; nur ein neutraler pflanzlicher Kleber fixiert das Deckblatt am Kopf. Shortfiller-Zigarren sind wirtschaftlicher und verwenden geschnittene Blätter, die schneller brennen und weniger aromatische Nuancen bieten.
Wie nennt man das Ende einer Zigarre?
Das Ende, das man anzündet, heißt Fuß, das Ende, das man in den Mund nimmt, Kopf. Bei der Verkostung entspricht das Ende einer Zigarre dem letzten Drittel, das manchmal scherzhaft als „Purin“ bezeichnet wird, da es der intensivste Teil ist. Der kleine Rest, den man im Aschenbecher ausgehen lässt, wird Stummel genannt.
Was bedeutet der Cepo einer Zigarre?
Der Cepo gibt den Durchmesser einer Zigarre in 64-stel Zoll an. Ein Cepo 64 entspricht also einem Zoll, also etwa 25,4 mm, und ein Cepo 50 etwa 20 mm. Je höher der Cepo, desto dicker ist die Zigarre, desto runder ist in der Regel der Rauch und desto langsamer der Abbrand. Der Cepo wird immer zusammen mit der Länge in Millimetern angegeben, um das Format zu definieren: Ein Robusto zum Beispiel misst etwa 124 mm bei einem Cepo 50.
Was ist der Unterschied zwischen Vitola, Modul und Format?
Diese drei Begriffe bezeichnen dasselbe: die Größe und Form einer Zigarre. „Modul“ ist der französische Begriff, „Vitola“ stammt vom spanischen vitola. Kubaner unterscheiden zwischen der Vitola de Galera, dem technischen Namen in der Manufaktur (z. B. Mareva), und der Vitola de Salida, dem kommerziellen Namen der Marke. Ein und dasselbe technische Format kann je nach Marke also verschiedene Handelsnamen tragen.
Was bedeutet Maduro bei einer Zigarre?
Maduro bedeutet auf Spanisch „reif“. Der Begriff bezeichnet ein dunkles Deckblatt, das durch eine längere oder intensivere Fermentation der Blätter gewonnen wird. Es bringt oft süßliche Noten, Kakao-, Gewürz- oder Erdtöne hervor. Achtung: Ein Maduro-Deckblatt bedeutet nicht zwingend, dass die Zigarre stärker ist; die Stärke hängt vor allem von der Einlage ab. Auf der Farbskala finden sich in der Reihenfolge: Claro, Colorado Claro, Colorado, Colorado Maduro, Maduro und Oscuro.
Bei welcher Luftfeuchtigkeit sollten Zigarren gelagert werden?
Zigarren sollten idealerweise bei 65 % bis 72 % Luftfeuchtigkeit und einer stabilen Temperatur von etwa 16 bis 20 °C gelagert werden. Dieser Wert wird mit einem Hygrometer kontrolliert und durch einen im Humidor platzierten Befeuchter aufrechterhalten. Ein mit Zedernholz ausgekleideter Humidor hilft, das Klima zu stabilisieren. Ein neuer Humidor muss 24 bis 48 Stunden „konditioniert“ werden, bevor Zigarren hineingelegt werden, da das trockene Holz sonst die Feuchtigkeit der Zigarren entziehen würde.

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